Settimane

Vorsorgeuntersuchung

Fruchtwasseruntersuchung

Die Fruchtwasseruntersuchung, auch genannt Amniozentese, ist eine der ältesten invasiven Eingriffe der Pränataldiagnostik und gilt heuteFruchtwasseruntersuchung als Standartmethode um den Chromosomensatz zu bestimmen. Idealerweise wird die Fruchtwasseruntersuchung ab der 15. Schwangerschaftswoche durchgeführt, da vorher ein erhöhtes Risiko einer Fehlgeburt besteht. Bei der Untersuchung werden durch eine Punktuation einige Milliliter Fruchtwasser entnommen, die dann später auf fetale Chromosomenstörungen und Infektionen wie Toxoplasmose, Zytomegalie, Röteln oder bakterielle Infektionen untersucht werden.

Durchführung einer Fruchtwasseruntersuchung




Schmerzmittel oder eine örtliche Betäubung sind bei einer Fruchtwasseruntersuchung normalerweise nicht notwendig, da die aufkommenden Schmerzen mit einer normalen Blutabnahme vergleichbar sind. Zunächst ermittelt der Arzt durch eine Ultraschalluntersuchung die Lage des Kindes, um so eine geeignete Einstichstelle finden zu können. Unter permanenter Ultraschallkontrolle wird nun eine dünne Nadel durch die Bauchdecke in die Fruchtblase eingeführt, wobei in etwa 10 bis 15 Milliliter Fruchtwasser entnommen werden. Die Nadel wird nach der Entnahme wieder entfernt und nach einer kurzen Ruhepause für die Schwangere wird schließlich die Herztätigkeit des Kindes und die Fruchtwassermenge durch einen weiteren Ultraschall kontrolliert. Nach dem Eingriff sollte sich die Mutter auf jeden Fall für 48 Stunden schonen. Ein erstes Ergebnis liegt schon nach 8 bis 24 Stunden vor, jedoch sollte man auf das Endergebnis, das nach ca. 2 bis 3 Wochen vorliegt, warten.

Da es sich bei der Fruchtwasseruntersuchung um einen Eingriff in den Körper der Schwangeren handelt, ist dieser natürlich auch mit gewissen Risiken verbunden.

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