Settimane

Gesundheit

Homöopathie

Einige Frauen glaubten, dass es bei Eintritt der Wehen helfen kann. Homöopathische Heilmittel zeigen gewöhnlich keine Nebenwirkungen für die Mutter oder das Baby.

Was ist Homöopathie?Alternative Medizin

Die Homöopathie kommt vom Altgriechischen  und bedeutet „hómoios“ = gleichartig, ähnlich und „páthos“ = Leid, Schmerz, Affekt =>  „ähnliches Leid.

Die alternativmedizinische Behandlungsmethode beruht auf den Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann, die er ab 1796 veröffentlichte.

Zur Herstellung werden die Grundsubstanzen mit Wasser oder Ethanol verschüttelt oder verrieben mit Milchzucker, im Verhältnis 1:10 oder 1:100. Zuerst wurde die Verdünnung (Potenzierung) wegen der Giftigkeit durchgeführt. Später verordnete S. Hahnemann sogenannte Hochpotenzen, d. h. die Ausgangsstoffe wurden so stark verdünnt, dass sie nicht mehr nachweisbar sind. Er nahm an, dass in inneren der Arznei eine verborgene, geistartige Kraft liege. Seine Begründung zu den Hochpotenzen war, dass er meinte, dass sich hier „die Materie […] roher Arznei-Substanzen […] zuletzt gänzlich in ihr individuelles geistartiges Wesen auflöse“.

Über den Placebo-Effekt haben klinische Studien hinausgehend keine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel nachweisen können. Die Erfolge einer Behandlung ist nicht dem Mittel selbst zuzuschreiben, sondern dem Glauben des Patienten an die Wirksamkeit der Behandlung oder der dem Vertrauen des Patienten an den Therapeuten. Die Marburger Erklärung zur Homöopathie 1992 zur Homöpathie war, dass es sich um eine  „Irrlehre“ handle – so der Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg .

Dennoch glauben viele an die Wirksamkeit, denn im Jahr 2011 wurden in Deutschland Homöopathika für 389 Mio. Euro umgesetzt; das entspricht acht Prozent aller rezeptfreien Arzneimittel. Von einem Arzt oder Heilpraktiker wurden 24 % davon verordnet, der Rest, 76 % wurden direkt vom Verbraucher in der Apotheke gekauft. Im Jahre 2009 wurde durch das Allensbach-Institut aus Süddeutschland eine Erhebung durchgeführt. Es ergab, dass 17 % der Befragten homöopathische Arzneimittel mit dem Verdünnungs- oder Ähnlichkeitsprinzip in Verbindung brachten.

 

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