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Listerien – Risiken in der Schwangerschaft

Wie gefährlich sind Listerien in der Schwangerschaft?

Bei gesunden Erwachsenen verläuft die Infektion durch die Listeriose (Listeria monocytogenes) meist unauffällig oder man nimmt einen harmlosen Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Muskelschmerzen, Erbrechen, Durchfall wahr. Das liegt daran, da die meisten (>90%) bereits einen Antikörper gegen Listerien aus früheren Kontakt  gebildet haben.
Schwere, manchmal tödlich verlaufende Formen der Listeriose kommen bei bestimmten Risikogruppen vor, z.B. bei älteren oder immungeschwächten Personen und Säuglingen.
Für Schwangere stellt L. monocytogenes ein besonderes Risiko dar, da es bei dem ungeborenem Kind durch eine Infektion zu

  • Totgeburt


  • Frühgeburt
  • Neugeborenenlisteriose bzw. zu Hirn- und Hirnhautentzündung
  • Blutvergiftung kommen kann

Diese Krankheitsformen verlaufen in etwa 30% der Fälle tödlich.

Die minimale Infektionsdosis, d. h. die Zahl der Keime, die zur Erkrankung führen können, ist unbekannt und scheint vom Bakterienstamm und der Empfindlichkeit der erkrankten Person abzuhängen. Die Inkubationszeit bei Übertragung durch kontaminierte Lebensmittel liegt bei acht Tagen bis zu acht Wochen.

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