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Chili

ChiliChili in der Schwangerschaft

Der Chili, aus der Familie der Paprika ist als Pulver oder als Schote erhältlich. Ihn gibt es in einer Vielzahl von Sorten und Schärfen. Der Name Chili ist nicht auf die Landesbezeichnung Chile zurückzuführen, sondern kommt von der der Nahuatl-Sprache (chilli), die von Teilen der aztekischen Ureinwohner in Mexiko gesprochen wurde.

Die scharfen Sorten werden bevorzugt in warmen Regionen eingesetzt, da die durch das Capsaicin verursachte Hitzeempfindung ihrerseits die Schweißbildung fördert, wodurch die eigentliche Temperatur wieder gesenkt wird. Beispiele für diese Küchen sind in der ursprünglichen Heimat der Paprikas die mexikanische Küche, aber auch die mittel- und südamerikanische Küche.

Asien ist ebenfalls für seine scharfe Kochstile bekannt, vorallem die Thailändische. Aber ebenso haben es die chinesische, indonesische, thailändische, koreanische und indische Küche in sich.
Koreanische Wissenschaftler stellten zudem in einer Studie mit 100 Frauen fest, dass ein erhöhter Konsum an scharfen Paprika mit einer Verringerung des Körperfett-Anteils in Zusammenhang steht. Jedoch steht Capsaicin und damit scharfes Essen auch im Verdacht, Symptome die Blasenirritation, Inkontinenz, Gastritis, Durchfall und Magenschmerzen hervorzurufen, vorallem, wenn man die Schärfe nicht gewöhnt ist. In der Schwangerschaft sollte Sie nicht schärfer essen, als gewohnt.

Neben Paprikapulver wird eine Vielzahl an Würzsaucen und -pasten aus Paprika hergestellt. Wohl die bekannteste ist die Tabascosauce. Oft wird auch eine Grundlage aus Essig und Gemüse (meist Tomaten) oder Früchten für Chilisaucen verwendet. Zu den bekanntesten Würzsaucen mit Paprika gehören:



  • Sambal Oelek (Indonesien) Chili-Paprika
  • Ajvar in weiten Teilen Südosteuropas
  • Erős Pista (Ungarn)
  • Harissa (Nordafrika)
  • Mojo (Kanarische Inseln)
  • Mole, Lajiaojiang (China) und
  • diverse Salsas (Mexiko)

Zur Bestimmung der Schärfe von Paprika wurde 1912 ein Vergleichsverfahren eingeführt, nach dem Erfinder benannten Scoville-Skala. Die verschiedenen Paprikasorten können Scoville-Werte von 0 bis über 1.000.000 erreichen.

Zur Beseitigung der Schärfe an Händen empfiehlt sich wiederholtes gründliches Händewaschen mit Seife oder Alkohol. Um sich bei der Verarbeitung scharfer Sorten zu schützen, bieten sich Plastikhandschuhe an. Will man die Schärfe mindern, sollten nur Fruchtschalen ohne Plazenta, Samenscheidewände und Samen verwendet werden.

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