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Kräuter

Liebstöckel

Maggiekraut, NusskrautLiebstöckel in der Schwangerschaft

Der Liebstöckel (Levisticum officinale), auch als Maggikraut bekannt und in der Steiermark als Nusskraut. Die Bezeichnung „Maggikraut“ entstand aufgrund der Geschmacksähnlichkeit der Maggi-Würze; jedoch enthält die Maggi-Würze keinen Liebstöckel.

In der Küche wird der Liebstöckel gerne verwendet, um das Essen zu würzen. Da Liebstöckel einen äußerst intensiven Geschmack mit sich bringt, sollte er nur in geringen Dosen zum Würzen von Speisen eingesetzt werden. Je nach Verwendungsart kann man sowohl die Samen, als auch die Blätter genutzt werden. Erstere sind vor allem für Brot, Käse und Braten interessant; die Blätter kommen vorallem in Eintöpfen, Salaten und auch Marinaden zum Einsatz.

Liebstöckel wird auch eingesetzt bei:Liebstöckel-Samen

  • Harnwegsinfekten zur Durchspülungstherapie
  • Vorbeugung gegen Nierengrieß
  • Blasenentzüdung
  • Verdauungsbeschwerden
  • Blähungen
  • Bronchitis


  • Menstruationsbeschwerden

Bei Nierenerkrankungen sollte Liebstöckel wegen seiner Reizwirkung auf die Nieren nicht verwendet werden.

Dioskurides beschreibt die Wurzel und den Samen als erwärmend, verdauungsfördernd und entwässernd, und empfiehlt sie bei Schmerzen der Eingeweide, Verdauungsproblemen, Ödemen, Blähungen, geringer oder ausbleibender Menstruation, Harnverhalten oder den Biß giftiger Tiere.

Die Äbtissin Hildegard von Bingen rühmt den Liebstöckel im 12. Jahrhundert als ausgezeichnetes Mittel zur Regulierung der Menstruation und zur Behandlung von Halskrankheiten. Die Verwendung von Liebstöckel zur Behandlung von Halsbeschwerden kann man heute noch in Teilen der Schweiz beobachten. Dort nimmt man bei Beschwerden einen der hohlen Liebstöckel-Stengel und trinkt durch ihn hindurch, insbesondere bei Angina.

 

 

 

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