Settimane

Ernährung

Ratgeber

Deutschland ein Jodmangelgebiet?

Nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Deutschland ein "leichtes bis mittleres Jodmangelgebiet". So exakt die geophysikalische Begründung des Jodmangels...

Haben wir wirklich einen Jodmangel? Wir hatten das Jurameer in Europa, ist dann nicht auch genügend natürliches Jod in den Gesteinen?

Es gibt mehr als 350 Heilbäder und Kurorte in Deutschland mit einem Jodgehalt  von etwa 70 bis 100 µg/l.  Zudem hat kein anderes europäisches Land so viele jodhaltige Heilbäder wie Deutschland.

Der Physiologe Cem Ekmekcioglu von der Medizinischen Universität in Wien sagt, "dass hiesige Nahrungsmittel zum Teil beachtliche Jodwerte aufzeigen" und "dass natürliche Mineralwässer mitunter beträchtliche Jodwerte aufweisen". Denn sie kommen aus Erdtiefen, die von den Auswaschungen der Eiszeit weitgehend unbehelligt blieben. Einige von ihnen enthalten über 250 Mikrogramm Jod auf einen Liter. Täglich drei Gläser davon würden also allein schon ausreichen, um die etwa 150 Mikrogramm zu erreichen, wie von der Weltgesundheitsorganisation täglich empfohlen wird.

Wie durch viele andere Produkte, nehmen wir über unseren Fleisch- und Wurstkonsum (letzteres wird auch mit Jodsalz gewürzt)  durch die Tierfutter-Jodierung zusätzlich Jod auf. Obst und Gemüse werden mit jodhaltigen Chemikalien gedüngt.

Warum künstliche Jodzusäte im Futtermittel für Geflügel notwenig seien, agumentierte die deutsche Futtermittelindustrie mit dem Grund, dass sonst diese ihre Federn verlören. Demzufolge liefen zuvor die deutschen Hühner vor 1995 "nackt" herum??? Französische, italienische und andere auswärtige Hühner tun dies bis heute nicht.

Woher kommt dann der "Jodmangel"?



Die Bundesbehörden bestätigten die wissenschaftlichen Verlautbarungen, dass das Bundesumweltamt in einer Studie schon 1994 die Theorie vom Jodmangel-Gebiet Deutschland grundsätzlich in Frage gestellt hat und die Kropfbildung auf eine Jodverwertungsstörung zurückgeführt wird, durch die überhöhte Nitratwerte in den Böden und Huminsäure im Grundwasser. Diese Überbelastung bewirkt, dass vom Körper kein Jod mehr positiv aufgenommen werden kann. Das bedeutet also, daß eine künstliche Jodzufuhr bei gleichbleibender Nitratbelastung und Huminsäure im Trinkwasser völlig nutzlos und folglich absolut unsinnig ist, wenn nicht sogar schädlich.

 

 

 

 

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