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Kräuter

Sternanis

AnisSternanis in der Schwangerschaft

Der Sternanis (Illicium verum) besteht aus jeweils 6 bis 10 sternförmig angeordneten Kapseln mit je einem Samenkorn. Der Sternanis ist die Frucht des aus Südchina stammenden Magnolienbaums. Als Gewürzpulver wird nicht nur der Samen, sondern die ganze Frucht vermahlen. Der Sternanis duftet zwar wie der Anissamen, dennoch ist er im Geschmack intensiver, süßlich-scharf bis feurig. Sternanis gehört neben Pfeffer, Zimt, Nelken und Fenchel und befindet sich in dem bekannten Fünf-Gewürze-Pulver der chinesischen Küche.




Für junge Mütter wird zur Beginn der Stillzeit empfohlen, Teemischungen aus AnisKümmel und Fenchel  zu trinken. Der Tee entfaltet seine Wirkung indirekt über die Muttermilch und wirkt gegen Blähungen des Babys und gleichzeitig regt dieser Tee die Milchbildung an. Aber auch reiner Anistee hilft bei der Milchbildung, hier nimmt der Säugling ebenfalls die Inhaltsstoffe gegen Blähungen über die Muttermilch auf. Die milchbildende Wirkung beruht auf der östrogenen Wirkung des Anisöls.

Der Unterschied zwischen dem Anis und Sternanis ist nicht groß, obwohl es sich um zwei ganz unterschiedliche Pflanzen handelt. Der Sternanis wird ähnlich wie Anis verwendet, auch in seiner Anwendung als Naturheilmittel. Denn beide Pflanzen bzw. Samen enthalten den gleichen Wirkstoff: Das ätherische Öl ‚Athenol’. In der Praxis macht es daher kaum einen Unterschied, ob man mit Anis oder Sternanis würzt. Sie sollten lediglich beachten, dass Sternanis kräftiger im Aroma ist. Falls Ihnen der Sternanis zu stark sein sollte, greifen Sie auf den normalen Anis zurück.

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