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Gesundheit

Ratgeber

Salmonellen – Vorkommen und Maßnahmen zur Vorbeugung

Vorkommen

Interessant ist, dass bei 5065 aufgeklärten Salmonellenerkrankungen (153 Ausbrüche) der Typ Salmonella enteritidis in bestimmten Lebensmittelgruppen besonders oft nachgewiesen worden ist:

  • Eier/Eierspeisen
  • Backwaren
  • Fleischprodukte
  • Geflügel
  • Fisch
  • Milch/Milchprodukte
  • Meeresfrüchte

Die meisten der gemeldeten Lebensmittelinfektionen sind auf die Verwendung roher Eier bzw. Eierspeisen, auf Backwaren und Roheizutaten zurückzuführen.

 

Vorbeugen

Eierspeisen - SalmonellengefahrDa besonders die Gefahr auf die Verwendung rohe Eier zurückzuführen ist, achten Sie darauf, dass diese meist versteckt in unseren Lebensmitteln sich wiederfinden.

In hausgemachten Leckerein können sie versteckt sein, wie zum Beispiel in Sorbets, Baiser, Mousse au chocolat, Mayonnaise, Remoulade, Sauce Hollandaise, Bayrischer Creme, Tiramisu und Zabaione. Supermarkt-Produkte im Glas oder aus dem Tetrapack können Sie ohne Bedenken essen, denn die Eier darin sind vor der Verarbeitung pasteurisiert worden. Damit besteht keine Gefahr mehr. Falls Sie Speisen mit rohen Eiern zubereiten wollen, wie bestimmte Zuckergüsse, dann versuchen Sie, pasteurisiertes Vollei zu bekommen. Das gibt es im Tetrapack inzwischen manchmal im Supermarkt. Bei der Pasteurisation werden die Eier erhitzt und die Bakterien so getötet. Salmonellen werden beim Kochen abgetötet. Deshalb können Sie hart gekochte Eier ohne Sorge essen.


Tipps für sorgenlosen Eiergenuß:

  • Kochen Sie ein mittelgroßes Ei mindestens sieben Minuten lang.
  • Braten Sie Spiegeleier von beiden Seiten.
  • Achten Sie darauf, dass das Eiweiß Ihres Spiegeleis gar und undurchsichtig geworden ist. Das Eigelb darf nicht mehr matschig, sondern muss richtig fest sein. Ein Spiegelei mittlerer Größe braucht etwa fünf Minuten.
  • Wenn Sie einen Kuchen mit Eiern backen, dann naschen Sie bitte nicht vom Teig. Waschen Sie sich gründlich die Hände, wenn Sie den Teig geknetet haben. Backen Sie Ihren Kuchen bei mindestens 175 Grad über einen Zeitraum von
    • mindestens 25 bis 40 Minuten bei flachem Backwerk (Blechkuchen, Biskuitboden, Mürbeteig)
    • 30 bis 40 Minuten bei mittelhohem Backwerk (Rührteig)
    • 50 bis 65 Minuten bei hohem Backwerk (Sandkuchen, Kastenkuchen, Käsekuchen, Gugelhupf)
  • Kontrollieren Sie mit einem Schaschlikholzstäbchen, ob der Kuchen wirklich durch ist. Klebt noch Teig am Stäbchen, sollte man den Kuchen noch etwas weiterbacken lassen.
  • Auf Eierschalen können sich ebenfalls schädliche Bakterien befinden. Bewahren Sie Ihre Eier deshalb getrennt von anderen Lebensmitteln auf und waschen Sie immer Ihre Hände, wenn Sie Eierschalen berührt haben.

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