Settimane

Taufe

Orthodoxe Taufe

Warum sollte Sie Ihr Kind orthodox Taufen lassen? Welche Vorteile und welcher Nutzen bringt die Taufe im SinneBabys Taufe der orthodoxen Kirche?

Die Orthodoxe Kirche versteht sich als als die rechte Lehre Gottes (altgr. ὀρθός orthos = richtig, geradlinig‘ und δόξα doxa = Verehrung, Glaube‘). Es gibt zwar viele Orthodoxe Kirchen, die sich geografisch, national und kulturell etwas Unterscheiden, jedoch theologisch vereint sind.

In der orthodoxen Kirche gibt es ein ausgeprägtes Sakramentsverständnis. Durch die Sakramente bekommen wir die Gnade Gottes und Mensch und Gott werden Eins. Alle Sakramente beziehen sich auf den Eingang des Menschen in das Reich Gottes. Der Mensch erfährt die Liebe Gottes, Sein Erbarmen und Vergebung. Gott nimmt den Menschen in Seine Göttlichkeit auf. Alle Sakramente wurden von Jesus selbst oder den Aposteln eingesetzt. In einer menschlichen Handlung wird die göttliche Dimension unseres Lebens sichtbar. Alltägliches Wasser wird durch die Verheißung Gottes in der Taufhandlung zu einem göttlichen Segen.

  • Man sollte erst glauben und sich dann taufen lassen und nicht in der Taufe den Glauben suchen. (Markus 16,16: Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
  • Der Zweck der Taufe soll nur eins sein: die Vereinigung mit Gott und der Empfang seiner Gnade.
  • Es wird vor der Taufe dafür gebetet, dass der Name Gottes nicht “verleugnet“ wird, d.h., dass dieses Siegel nicht abgerieben wird und der Täufling diesen Namen nicht schändet, sondern würdig trägt.
  • Im folgenden Gebet wird der Täufling schon „neu besiegelter Krieger Christi unseres Gottes“ betitelt - ein Krieger, der den Kampf gegen den Teufel führen und ihn durch die Kraft Christi besiegen wird.
  • Es wird auch dafür gebetet, dass sich das Licht Gottes und das Kreuz des Gottessohnes sich in seinem Herzen und seinen Gedanken einpräge, damit er die vergänglichen Begierden der Welt meide - nicht der Welt als Schöpfung Gottes, was unvernünftig wäre, sondern der Welt der Sünden und vergänglichen irdischen Begierden, jener Geschwüre, die die Ursünde hineingebracht hat. Daher sagt der Apostel Johannes: Liebet nicht die Welt, noch was in der Welt ist. (1 Joh. 2, 15).
  • Direkt vor der Taufe wird der Täufling mit dem geweihten übelbannenden Öl gesalbt. Auf Griechisch heißt dieses Salböl „Eleos“, was „Gnade“ heißt. Die Salbung erinnert uns an die Gnade Gottes, die uns in der Erlösung durch das uns bevorstehende Sakrament gewährt wird.


  • Jeder bekommt einen zweiten Namen, der zu Ehren eines Heiligen getragen wird.
  • Mit der Taufe soll dem Satan und all seinen Werken entsagen -nicht nur solchen wie Diebstahl, Mord, Unzucht, sondern auch Nachträglichkeit, Zorn, Neid and allem, was der Lehre Christi widerspricht.
  • Solange man lebt, kann man mit dem Bußsakrament seine Sünden abwaschen, was nur für die Getauften möglich ist.
  • Die Taufe ist in erster Linie die Zusage der Liebe und des Segens Gottes. Mit dem Mysterium(Sakrament) der Taufe wird der Täufling, in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen und durch Jesus Christus mit Gott vereint.

Im Ritual der Taufe, wird auch "auf den Teufel" gespuckt. Das Spucken ist ein Zeichen der äußersten Verachtung. Es symbolisiert, dass der Satan Gottes Kraft unterliegt und man sich als orthodoxer Christ nicht mehr vor ihm zu fürchten braucht. Das heißt auch, dass die Gläubigen die Existenz des Teufels nicht anzweifeln.

 

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