Settimane

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Tipps für eine gute Schlafumgebung

In den ersten Lebensmonaten hat Ihr Baby viele Eindrücke zu verarbeiten und das passiert im Wesentlichen während des Schlafens. So ist es nicht wunderlich, dass Babys zu Beginn ca. 16-18 Stunden pro Tag schlafen. Um diese Zeit für sie so angenehm wie nur irgendwie möglich zu gestalten ist es ratsam sich bereits vor der Geburt Gedanken über die Schlafumgebung zu machen.

Das Zimmer: Wo soll das Baby schlafen?

Es gibt Gründe die dafür sprechen, dass das Baby im Elternschlafzimmer schläft. Einer davon ist beispielsweise, dass die Atemgeräusche der Eltern für das Baby zum einen beruhigend und zum anderen auch anregend sind, sodass es selbst nicht vergisst zu atmen. Darüberhinaus ist das Baby nah bei der Mutter und wenn es Hunger hat, kann es gleich gestillt bzw. gefüttert werden. Andere Gründe sprechen wieder dagegen.

So sollte wohl jede Familie für sich selbst entscheiden, ob das Baby in seinem eigenen Zimmer schläft, oder nicht. Egal wie Sie diese Entscheidung für sich treffen, sollten Sie in jedem Fall auf eine passende Raumtemperatur achten. Babys brauchen es eher kühl beim Schlafen, sollen aber keinesfalls Zugluft ausgesetzt werden. So empfiehlt es sich vor dem Schlafengehen ausreichend zu lüften und Ihrem Baby entsprechende Kleidung anzuziehen. Um dem Kind vorzu einen Tag-Nachtrhythmus beizubringen sollten Sie den Raum in der Nacht zumindest etwas abdunkeln und darauf achten, dass es eher leise ist. Das Baby sollte einen Unterschied zum Tag erkennen.

Babywiege, Stubenwagen oder Bett?

In den ersten sechs Monaten bietet eine Babywiege oder ein Stubenwagen eine gute Möglichkeit dem Kind Geborgenheit zu vermitteln. Zudem beruhigt das Wiegen die meisten Kinder beim Einschlafen. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass die Wiege bzw. der Wagen trotzdem groß genug ist und eine ausreichende Luftzirkulation zulässt. Spätestens nach sechs Monaten sollten die Kinder dann in einem Bett schlafen.

Hier gilt es bereits beim Kauf auf eine gute Qualität zu achten. Das Bett darf keinesfalls scharfe Kanten oder Ecken haben bei denen sich das Baby verletzen könnte. Die Matratze soll genau in das Bett passen. Wenn sie beispielsweise zu klein ist, dann rutscht sie nämlich im Bett hin und her. Sie sollte nicht zu weich sein, sodass das Kind maximal zwei Zentimeter einsinkt. Auch der Bezug für die Matratze sollte genau passen und auf jeden Fall abzieh- und waschbar sein. Es versteht sich von selbst, dass alles schadstofffrei sein sollte um die Gesundheit des Kindes nicht zu gefährden.


Um die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten sollten auf Betthimmel, Nestchen, große Stofftiere und ähnliches verzichtet werden. Sie bergen die Gefahr, dass die Kinder mit dem Kopf darunter rutschen könnten und somit das Atmen erschwert wird. Darüberhinaus empfiehlt es sich besonders zu Beginn das Kind in der Rückenlage schlafen zu legen um ein einwandfreies Atmen zu ermöglichen.

Schlafsack, Decke und Co.

Ein wesentlicher Vorteil des Schlafsacks ist, dass er nicht verrutscht. So können sich die Kinder zum einen nicht abdecken und ihnen bleibt die ganze Nacht hindurch warm. Weiters wird das Gesicht der Kinder nie zugedeckt, weshalb sie stets frei atmen können. Um dies zu gewährleisten muss der Schlafsack aber in der richtigen Größe gekauft werden. Dies lässt sich an der Länge, der Breite aber auch an der Größe des Kopflochs feststellen.

Entscheiden Sie sich für eine Decke, dann sollten Sie diese, vor allem in den ersten Monaten, beim Fußende unter die Matratze stecken. So beugen Sie ebenfalls der Gefahr vor, dass das Kind mit dem Kopf unter die Decke rutscht.

Eine weitere Möglichkeit ist das Pucken. Hierbei werden die Babys eng in eine Decke gewickelt und können ihre Arme und Beine nicht mehr frei bewegen. Dies ähnelt dem Gefühl im Mutterleib und beruhigt viele Kinder beim Schlafen und die Gefahr, dass die Decke verrutscht besteht ebenfalls nicht.

Egal wie Sie Ihr Baby zudecken, denken Sie immer daran, dass es nicht zu warm hat. Die Temperatur können Sie am besten im Nacken überprüfen, denn es ist nicht ungewöhnlich, dass Babys kühle Hände und Füße haben obwohl ihnen nicht kalt ist.

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